Archiv der Kategorie: Dies und das

Montagsfrage #12

MontagsfrageEs ist jetzt nicht mehr direkt Montag aber immerhin fängt der heutige Wochentag auch mit ‚M‘ an und schließlich darf die Montagsfrage, die Nina wöchentlich auf libromanie.de stellt, innerhalb einer Kalenderwoche beantwortet werden. Theoretisch habe ich also sogar noch jede Menge Zeit, mich mit der Frage auseinanderzusetzen: Habt ihr euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen? Weiterlesen

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Frankfurter Buchmesse 2014

Da die diesjährige Frankfurter Buchmesse mich in Form der obligatorischen Messe-Erkältung noch durch die Woche und in dieses Wochenende hinein begleitet hat, kommt er etwas später, mein kleiner Rückblick – aber besser spät als nie. Allerdings wird er wohl bestenfalls auch nur halb so spannend ausfallen, wie bei vielen anderen Bloggern, da ich – bedingt durch Standdienst – leider nur sehr wenig Zeit hatte, mich umzuschauen, und quasi gar keine Zeit für Lesungen, Diskussionen o.ä. 😦 In den zwei, drei Stunden, die ich am Samstag und Sonntag abknapsen konnte, hat es mich auf der Suche nach potenziellen Kandidaten für meine Leseliste dann v.a. zu den Ständen der Belletristik-Verlage gezogen. Dort gab es erwartungsgemäß eine solche Flut interessanter Titel zu entdecken, dass ich an dieser Stelle nur einige herauspicken kann und möchte, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind… Weiterlesen

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Gute Büchern lauern einfach überall…

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, nach „One Hundred Years of Solitude“ erst einmal eine Lektürepause zu machen und mich auf meine Vorlesegeschichten (ein freiberufliches Projekt, das ich an anderer Stelle schon einmal erwähnte) zu konzentrieren. Eigentlich – aber letzten Endes sind gute Vorsätze da, um gebrochen zu werden, und gute Büchern lauern eben wirklich überall…

Lesen könnte ich deshalb:

Mirko Bonné: Nie mehr NachtDieser Roman fiel mir letztes Wochenende auf dem Flohmarkt in die Hände. Und ich sage noch zu mir: Dieses Mal kaufst du kein Buch. Aber weil ich im Hinterkopf hatte, dass Mara auf ihrem Blog buzzaldrins.de doch sehr angetan von „Nie mehr Nacht“ war, musste ich einfach zugreifen.

Lesen sollte ich zunächst allerdings eher:

Thomas Mann: Der Tod in VenedigDenn die Mann’sche Novelle ist unsere aktuelle Lesekreislektüre. Da ich mich dunkel daran erinnere, dass die Geschichte mich zu Schulzeiten nicht gerade vom Hocker gehauen hat, hält sich meine Motivation unglücklicherweise in Grenzen. Aber wer weiß: Manche Titel liest man ein paar Jahre später ja doch mit ganz anderen Augen…

Tatsächlich lese ich – wie das Widget am Seitenrand verrät – im Moment aber:

Neil Gaiman: The Ocean at the End of the LaneDieses Buch wiederum habe ich mir auf dem Flughafen gekauft, kurz bevor ich nach Lissabon geflogen bin. Im Grunde habe ich schon geahnt, dass ich mit „One Hundred Years of Solitude“ ohne Probleme über den Urlaub kommen würde – aber sicher ist sicher und lieber ein Buch zu viel als eins zu wenig 🙂 Und weil ich von Neil Gaiman schon immer mal etwas lesen wollte, zögere ich damit nun also die Lesekreis-„Plichtlektüre“ noch etwas hinaus. Allerdings erwarten mich nächste Woche ja auch noch längere Zugfahrten nach Frankfurt und zurück – ich hoffe also, dass ich Pflicht- und Wunschlektüre unter einen Hut bekomme 😉

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Montagsfrage #11

MontagsfrageHeute dreht sich die Montagsfrage, wie immer gestellt von Nina auf Libromanie, mal nicht um Bücher im engeren Sinne, sondern um die Produktwelten, die immer häufiger begleitend zu erfolgreichen Titeln oder Reihen geschaffen werden: Was haltet ihr von Merchandise-Artikeln zu Büchern?

Und was soll ich sagen: Ich liebe meine Mockingjay-Brosche und auch mit „dem einen Ring“ oder den anderen Schmuckstücken aus „Herr der Ringe“ habe ich lange geliebäugelt (und tue es immer mal wieder)… Generell, würde ich sagen, bin ich aber kein Merchandise-addict. Auf Bettwäsche, Notizbücher oder T-Shirts kann ich gut verzichten – habe allerdings auch kein Problem mit Leuten, denen es Freude macht, sich mit solchen Produkten zu umgeben und ihrer Begeisterung für ein Buch damit Ausdruck zu verleihen 🙂

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Auf den Spuren von Pascal Mercier und José Saramago

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir im Rahmen unseres Lesekreises „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier gelesen – und vor die Frage gestellt, wo ich meinen diesjährigen Sommerurlaub verbringen könnte, war mir dieses literarische Porträt der portugiesischen Hauptstadt noch so lebhaft im Gedächtnis, dass die Entscheidung schnell getroffen war. Zwar habe ich mich gegen den Nachtzug und für das Flugzeug entschieden, das hat meiner Begeisterung jedoch keinen Abbruch getan. Weiterlesen

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Montagsfrage #10

MontagsfrageWie gut, dass es die Montagsfrage gibt, die jede Woche von Nina auf Libromanie gestellt wird… Sonst könnte man glatt auf die Idee kommen, mein Blog sei schon wieder verwaist *seufz* Dabei bin ich voller Elan und guter Vorsätze in diese neue Phase gestartet. Elan und Enthusiasmus sind nach wie vor da, der Stapel zwischenzeitlich gelesener Bücher auch (und er wächst…) – nur an Zeit und Energie fehlt es mir gerade, da ich freiberuflich ein größeres Projekt angenommen habe. Vielleicht setze ich die Idee einer lieben Freundin in die Tat um und baue dieses Projekt in Form eines kleinen Werkstattberichts ein Stück weit hier im Blog ein, wobei ich da lieber nicht zu viel verspreche. Aber ich schweife ab! Denn die heutige Montagsfrage, um die es eigentlich erst einmal gehen soll, lautet: Besuchst du nächsten Monat die Frankfurter Buchmesse? Weiterlesen

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Montagsfrage #9

MontagsfrageDie ganze Woche liebäugle ich nun schon mit der Montagsfrage, die sich Nina von Libromanie dieses Mal für uns ausgedacht hat – und nun ist die Woche fast rum… Weil ich zwischen lauter Montagsfragen doch so gern auch mal wieder eine Buchbesprechung veröffentlichen würde. Immerhin, meine Eindrücke zu „The Outcast“ habe ich inzwischen so weit geordnet, dass sie bald veröffentlichungsreif sein sollten. Und diese wunderbare Frage von Nina kann ich einfach nicht an mir vorbeiziehen lassen: Was hältst du von literarischen Tattoos? Weiterlesen

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Literatur + Backen + Toffifee = ♥

Eigentlich betreibe ich hier ja ganz eindeutig einen Literaturblog – aber das muss nicht heißen, dass ich nicht auch mal über meinen Tellerrand hinaus blicken kann. Und schon gar nicht, wenn jenseits des Teller- oder vielmehr des Buchrandes ein süßes Abenteuer lockt. So geschehen vor ein paar Wochen, als mich meine liebe Freundin Juliane einlud, mit ihr zusammen an einem von Toffifee veranstalteten Back-Event teilzunehmen. Offenbar sind die Damen und Herren, die hinter der beliebten Karamell-Haselnuss-Schokoladen-Kreation stecken, auf Julianes Lifestyle & Fashion Blog Bienvenue Chez Juliane aufmerksam geworden, weil sie dort auch immer mal wieder Rezepte postet, bei denen einem schier das Wasser im Mund zusammenläuft 🙂 Und da ich neben meiner Begeisterung für Literatur tatsächlich auch eine begeisterte Hobby-Bäckerin bin (auch wenn ich zum Backen im Moment noch seltener komme als zum Bloggen und das will was heißen…), habe ich mich riesig gefreut, als Juliane mich zu diesem Event eingeladen hat. Weiterlesen

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Montagsfrage #8

MontagsfrageBerufsbedingt stagniert meine Blogaktivität aktuell leider noch immer – dabei hat sich hier in der Zwischenzeit schon ein kleiner Stapel gelesener Bücher angesammelt, die nur darauf warten, ihren Weg in einen Beitrag zu finden… Und morgen trete ich auch noch den Beweis an, dass Literatur und Backwaren sich perfekt kombinieren lassen oder sich zumindest hervorragend ergänzen. Dazu aber dann morgen mehr 🙂 Vorerst fange ich klein an, nämlich mit der aktuellen Montagsfrage, die Nina wieder rechtzeitig zum Wochenbeginn auf Libromanie gestellt hat. Und dieses Mal ist es eine regelrechte Gretchenfrage: Happy End erwünscht? Weiterlesen

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Stammtischgeflüster #3

Der letzte Beitrag dieser noch ganz frischen Rubrik liegt schon wieder ein Weilchen zurück – dabei kann von einem Sommerloch in meinem literarischen Terminkalender keine Rede sein. Nach inzwischen zwei Bücherstammtischen und zwei Lesekreistreffen bin ich vielmehr wieder um einige Buchtipps und Leseeindrücke reicher, die ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte.

Amélie Nothomb  |  Winterreise  |  Roman, Taschenbuch, 128 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 12.90* / € (A) 9.20Beim Bücherstammtisch im Juni fielen mit Amélie Nothomb und Haruki Murakami zwei Namen, die ich nicht zum ersten Mal gehört habe – und denen außerdem gemeinsam ist, dass ich mir zu beiden gern bald ein eigenes Urteil bilden möchte. Auf Amélie Nothomb und ihren Roman „Blaubart“ bin ich vor geraumer Zeit schon durch eine Besprechung der Bücherphilosphin aufmerksam geworden. Leider hat sie ihren Blog offenbar eingestellt hat, sodass ich eine Verlinkung schuldig bleibe 😦 Da hilft wohl nur selber lesen – entweder den „Blaubart“ oder „Winterreise„… Das gleich gilt für Murakami, von dem ich inzwischen so viel gehört habe, dass es im Grunde nur noch eine Frage zu beantworten gilt: Mit welchem seiner Bücher fange ich an? Vielleicht mit „Naokos Lächeln„, das beim Bücherstammtisch vorgestellt wurde – wobei weitere Vorschläge ebenfalls herzlich willkommen sind. Neben diesen beiden Autoren kreiste das Gespräch u.a. auch um einen ‚alten Bekannten‘, nämlich um Daniel Kehlmann, von dem ich bereits „Ruhm“ und „Die Vermessung der Welt“ gelesen habe. Von „F„, seinem letzten Roman, hatte ich bis dahin noch nicht wirklich viel mitbekommen, könnte aber durchaus einen zweiten Blick wert sein. Naokos LächelnEbenso wie das Buch „Schmidt liest Proust“ von Jochen Schmidt, der sich mit zwanzig Seiten pro Tag systematisch Prousts Magnum Opus „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ vorgenommen und seine Lektüreerfahrungen mit dem eigenen Leben abgeglichen hat. Ein spannendes Experimente – umso mehr, da es leider ziemlich fraglich ist, ob ich mich jemals selbst an Proust heranwagen werde… Weiterlesen

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