Lesekreis

Im Rahmen eines kleinen, gemütlichen Lesekreises  besprechen wir (eine Gruppe von inzwischen nur noch vier buchverrückten Mädels und einem Ehrenmitglied auf Lebenszeit in Köln) regelmäßig ein vorher festgelegtes Buch. Bisher war es – wie die folgende Liste der Titel, mit denen wir uns schon beschäftigt haben, erahnen lässt – eher ein Klassiker-Lesekreis, was praktisch ist, weil solche Bücher sonst oft dazu neigen, unter den Tisch zu fallen:

  • William Shakespeare – „Ein Sommernachtstraum“
  • Max Frisch – „Blautbart“
  • Friedrich Dürrenmatt – „Der Verdacht“
  • Heinrich Böll – „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“
  • Stefan Zweig – „Die Schachnovelle“
  • Hermann Hesse – „Der Steppenwolf“

Grundsätzlich sind wir aber natürlich auch anderen Büchern gegenüber aufgeschlossen🙂

Und weil die Lesekreis-Titel ja schließlich auch Teil meiner Lesebiographie sind, will ich euch natürlich die Leseeindrücke zu den jeweiligen Titeln nicht vorenthalten. Ihr findet sie unter den „normalen“ Rezensionen auf der Startseite (eine andere Lösung gibt es bei WordPress scheinbar leider nicht) – damit man sie aber als „Sonderbeiträge“ erkennt, werde ich sie entsprechend kennzeichen. Außerdem findet ihr im Folgenden eine Liste der besprochenen (und teilweise von mir rezensierten) Titel, die ich jeweils aktualisieren werde:

  • Günter Grass – „Katz und Maus“
  • Alan Bennett – „The Uncommon Reader“ (3x dürft ihr raten, wessen Vorschlag das war🙂 )
  • Sarah Kuttner – „Mängelexemplar“
  • Siegfried Lenz – „Der Mann im Strom“
  • Jane Austen – „Pride and Prejudice“
  • Gerhart Hauptmann – „Bahnwärter Thiel“
  • Johann Wolfgang von Goethe – „Die Leiden des jungen Werther“
  • Friedrich Schiller – „Die Räuber“
  • Antoine de Saint-Exupéry – „Der kleine Prinz“
  • Arthur Miller – „Death of a Salesman“
  • Truman Capote – „Breakfast at Tiffany’s“
  • F. Scott Fitzgerald – „The Great Gatsby“
  • Bernhard Schlink – „Der Vorleser“
  • J. D. Salinger – „The Catcher in the Rye“
  • Maria Àngels Anglada – „Die Violine von Auschwitz“
  • Wladimir Kaminer – „Russendisko“
  • Theodor Fontane – „Unterm Birnbaum“
  • Peter Stamm – „Agnes“
  • Thomas Mann – “ Tonio Kröger“
  • Arthur Schnitzler – „Die Traumnovelle“
  • William Shakespeare – „Macbeth“
  • Vladimir Nabokow – „Maschenka“
  • Uwe Timm – „Die Entdeckung der Currywurst“
  • Daniel Kehlmann – „Ruhm“
  • Erich Kästner – „Konferenz der Tiere“
  • Ernest Hemingway – „Der alte Mann und das Meer“
  • Patrick Süskind – „Der Kontrabaß“
  • Oskar Wilde – „Dorian Gray“
  • Janne Teller – „Nichts“
  • John Steinbeck – „Von Menschen und Mäusen“
  • Martin Walser – „Ein liebender Mann“
  • Julie Otsuka – „Wovon wir träumten“
  • Alessandro Barrico – „Seide“
  • Hernán Rivera Letelier – „Die Filmerzählerin“
  • Gotthold Ephraim Lessing – „Emilia Galotti“
  • Uwe Timm – „Am Beispiel meines Bruders“
  • Kathrine Kressmann Taylor – „Adressat Unbekannt“
  • Henry Miller – „Stille Tage von Clichy“
  • Friedrich Dürrenmatt – „Der Richter und sein Henker“
  • Daniel Kehlmann – „Die Vermessung der Welt“
  • Juli Zeh – „Spieltrieb“
  • Markus Werner – „Am Hang“
  • Françoise Sagan – „Bonjour tristesse“

3 Antworten zu “Lesekreis

  1. Hallo Bibliomaniac

    Lesekreis finde ich gar nicht so schlimm, das nennt sich nun mal so. Unsere Truppe, bei der ich mitmache, nennt sich Lesezirkel, ist also auch nicht hipper. Was soll’s, wichtig ist, was man in dieser Gruppe macht. Ihr habt da ja ganz schön anspruchsvolle Literatur, chapeau!

    Wir befassen uns eher mit Gegenwartsliteratur. Reihum stellt eines der Mitglieder einige Titel vor, danach wird nach Punktesystem abgestimmt. Das Buch mit den meisten Punkten wird dann bis zum nächsten Mal gelesen und besprochen. Wir machen das nun seit bald zehn Jahren und schreiben sogar Protokolle🙂, kommt gut an bei den Teilnehmerinnen.

    Übrigens, würde mich freuen, wenn du auch einmal auf meinem Blog vorbeischaust (lesewelle.wordpress.com), bin auch noch nicht lange dabei.

    Liebe Literaturgrüsse

    büchermaniac

    • Hallo Büchermaniac,

      vielen Dank für deine Antwort – natürlich ist Lesekreis per se kein schlimmes Wort, es wirkt halt nur ein wenig antiquiert – wobei das in Anbetracht unserer bisherigen Titel vielleicht sogar ganz passend ist😉

      Mir gefällt euer System der Titelwahl, vielleicht werde ich das bei uns auch mal vorschlagen. Wenn ihr sogar Protokolle schreibt, müssen eure Treffen ja sehr ergiebig sein. Das ist auf jeden Fall eine sehr schöne Idee, damit die Mitglieder dann hinterher auch etwas in der Hand haben. Da wünsche ich euch natürlich noch viele weitere interessante Buchbesprechungen!

      Deinen Blog habe ich mir auch gleich mal angeschaut und werde ihn sicher immer mal wieder besuchen!

      Liebe Literaturgrüße,

      Claudia

  2. Bei der Neuordnung meiner Feeds bin ich (erneut) auf dein Blog gestoßen und im konkreten auf diesen Beitrag zum Thema »Lesekreis«. Auch ich habe einen solchen initiiert und seit einem Dreivierteljahr sind wir dabei und nenne uns im Übrigen »Lesegruppe« – vllt. etwas moderner? Letztlich ist es ja auch egal, wie man sich nennt😉

    Wir wählen ähnlich aus wie Büchermaniac (dein Blog schaue ich mir auch gleich mal an) nur das wir das nicht so formell, also ohne Punkte machen. Jeder stellte einige Bücher vor, dann wird diskutiert und für einige Monate im Voraus entschieden. Die Organisation findet über eine Facebookgruppe statt und wir treffen uns einmal im Monat. Joa. Ich sollte das auch mal verbloggen und unser Blog wieder etwas aufleben lassen … bis dahin!

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