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Sadie Jones: The Outcast

The Outcast “There was a sudden stillness like the gap between ticks on a clock, but the next tick never coming.” (S. 102)

Ich erwähnte ja im Beitrag zu „The Uninvited Guests“ bereits, dass ich durchaus geneigt wäre, mich auf einen weiteren Roman von Sadie Jones einzulassen – gesagt, getan, wanderte Ende Juni „The Outcast“ als Urlaubslektüre auf meinen E-Reader. In Dublin bin ich zwar kaum zum Lesen gekommen, habe dann aber immerhin den Rückflug genutzt, um mich in den Debütroman von Sadie Jones zu vertiefen. Und vertiefen kann man sich in die Romane von Sadie Jones ganz hervorragend. Denn sie fängt die repressive, scheinheilige Atmosphäre einer Kleinstadt in der Peripherie Londons in den 50er Jahren ebenso stilsicher ein wie jene der edwardianischen Ära – und hat mich damit schnell in ihren Bann gezogen. In den Bann einer Geschichte, die auf beklemmende Art und Weise vom Verlust eines geliebten Menschen erzählt, von Schmerz, Sehnsucht und dem langen, steinigen Weg zur Erlösung. Weiterlesen

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Sadie Jones: The Uninvited Guests

The Uninvited GuestsUm diesen Roman bin ich schon eine ganze Weile herumgeschlichen, bevor ich ihn mir schließlich in der Bibliothek ausgeliehen habe. Inzwischen habe ich ihn längst gelesen, mich bisher jedoch schwer damit getan, meinen Eindruck in Worte zu fassen. Was im Grunde mal wieder daran liegt, dass ich etwas anderes erwartet habe: einen historisch angehauchten Roman oder – in den Worten des Observers – eine „elegant comedy of manners“. Die habe ich zwar durchaus auch bekommen, zum Ende hin nimmt sie allerdings Züge an, die nicht ganz meinen Geschmack getroffen haben. Aber eins nach dem anderen: Weiterlesen

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